V. Sanchez

Spanien

Meine Geschichte ist sicherlich die gleiche, wie die hunderter Patienten vor mir und wieder hunderter, die nach mir kommen werden. Ich habe dennoch das unbedingte Bedürfnis, diese Geschichte zu erzählen und hoffe, sie möge denjenigen helfen, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden. Und dass sie diese Geschichte inspirierend genug finden um eine Entscheidung zu treffen, die ihnen helfen wird, sich wie wiedergeboren für ein neues und volleres Leben zu fühlen.

Diese Geschichte besteht aus zwei Teilen, einem medizinisch-chirurgischen und einem ‚menschlichen’, welche beide am Ende zu einem Ganzen verschmelzen.

Ich bin 65 Jahre alt und vor 10 Jahren ließ ich den jährlichen PSA, Blut- und Urintests, Flowmetrie, Ultraschall etc. machen. Im Juni 2009 ging ich zu meiner Routineuntersuchung und stellte eine Veränderung meines PSA Wertes fest. 2008 hatte ich einen PSA Wert von 3,58 und 2009 lag er bei 5,07. Mein Urologe ordnete eine Biopsie an und am 14. Juli wurde mir das Ergebnis mitgeteilt: Adenokarzinom, Gleason Score 6 (3+3), welcher sich nach dem Bericht als Gleason Score 7 herausstellte.

Die Phasen, die ich durchmachte, verliefen wie folgt: Angst, Besorgnis und schließlich ein verzweifeltes Verlangen, die beste Behandlungsmethode zu finden. Während der letzten Phase stellt sich der Patient Fragen über seine Zukunft – bezüglich des Überlebens und seiner Lebensqualität.

Ich beriet mich mit zwei Spezialisten vor Ort über die verfügbaren Behandlungsmethoden. Beide stimmten zu, die folgenden Möglichkeiten in Betracht zu ziehen: aufmerksam zu beobachten, wobei die Veränderungen so langsam vor sich gehen können, dass es für den Beginn der Erkrankung in der Vergangenheit keine Anzeichen gab oder offene Chirurgie, Laparoskopie, Strahlentherapie, Brachytherapie, grünes Laserlicht. Mir wurde mitgeteilt, dass es bei allen Behandlungsoptionen Komplikationen geben könne wie Inkontinenz und lebenslange Impotenz. Das war alles, was mir angeboten wurde! Sofort begab ich mich auf eine fieberhafte Suche nach Informationen. Ich brauchte nicht lange zu suchen. Ich fand eine Behandlungsmethode, die meine beiden Spezialisten vor Ort übersehen hatten: Roboter-Assistierte Radikale Prostatektomie, durchgeführt von Prof. Dr. David B. Samadi, Chef der Abteilung Roboter und Minimal Invasive Chirurgie, Bereich Urologie, Medizinische Fakultät am Mount Sinai Hospital in New York, NY. Ich fand nicht nur das heraus, sondern auch, dass Dr. Samadi weltweit mehr als 2.000 Eingriffe an Patienten vorgenommen hatte. Er war ein anerkannter Experte für diese Eingriffe, nachdem er umfassende Erfahrungen in traditioneller offener und laparoskopischer Chirurgie gesammelt hatte. Diese nutzte er, um sein Fachwissen auf dem Gebiet der Roboter Prostatektomie und anderer urologischer Operationsverfahren zu verbessern und diese damit auf einem vorher ungeahnten Spitzenniveau zu praktizieren.

Am 19. Juli 2009 rief ich Dr. Samadi an, um einen Termin zu vereinbaren und bekam sofortige Hilfe von seinem Team, sowohl in seinem Büro als auch am Mount Sinai Hospital um den präoperativen administrativen Behandlungsprozess zu erleichtern. Ich stimmte dem Termin vom 27. August 2009 um 7.00 Uhr für die Operation mit ihm zu. Zwei Tage vor der Operation traf ich mich mit Dr. Samadi, um den chirurgischen Eingriff vorzubereiten. Ich spürte, dass ich es mit einem außergewöhnlichen, professionellen Menschen zu tun hatte, von dem ich nahezu alles gelesen hatte, was er veröffentlicht hatte. Samadi beschrieb die medizinischen und chirurgischen Aspekte der Operation und tat dies in einer sehr menschlichen Art und Weise: beschützend und liebevoll, aber dennoch war ihm Begeisterung anzumerken. Ich sah in ihm die Verkörperung des fundamentalen Prinzips der Bibel: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Die Operation verlief perfekt, trotz einer kritischen Konstellation: Als Ergebnis einer Vagotomie, die ich in den vergangenen 30 Jahren hatte, bildeten sich in deren Folge Vernarbungen und Verwachsungen. Nur ein in offener und laparoskopischer Operationsmethode erfahrener Chirurg wie Dr. Samadi war in der Lage, diese mit großem Erfolg mit Hilfe des Roboters zu beseitigen. Ohne diese Erfahrung hätte diese Operation anders ausgehen können.

24 Stunden nach meiner Operation wurde ich entlassen. Nach 7 Tagen entfernte ich den Katheter und innerhalb von 12 Tagen kehrte ich in mein Land zurück. An demselben Tag, an dem ich den Katheter entfernte, war ich in der Lage für eine Stunde zu laufen. Zwei Tage später feierten meine Frau und ich mit Wein in einem Restaurant dieses Ergebnis und ich rauchte dazu eine Zigarre. Die Inkontinenz lässt jeden Tag mehr nach und bei diesem Tempo hoffe ich, dass ich in zwei oder drei Wochen zu 100 % alles unter Kontrolle habe. Die Sexualfunktionen zeigen Anzeichen völliger Genesung, ohne die Anwendung irgendwelche Medikamente.

Zu guter letzt möchte ich meiner tiefen Dankbarkeit gegenüber Dr. Samadi und seinem Team Ausdruck verleihen für die Professionalität und Zuneigung, die sie mir entgegen gebracht haben, besonders ein Engel mit dem Namen Ann, sowie dem Schwesternpersonal und der Verwaltung vom Mount Sinai Hospital – ein Musterbeispiel für eine medizinische Institution.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich Dr. Samadi und sein Team in mein Herz und mein Andenken schließen werde solange ich lebe.

V. Sánchez
September 2009
Spanien

V. Sanchez
Bewerte diese Nachricht
       Zurück zu Testimonials      

Buchen Sie einen Termin mit
Dr. David Samadi: