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DIE NEUESTEN FAKTEN ZUR ROBOTER PROSTATEKTOMIE
Blutverlust – ein Vergleich
Chirurgen, die laparoskopisch und mit einem Roboter arbeiten, machen schlüssellochartige Einschnitte, sog. Inzisionen (oder ‚Trokarzugänge’), welche um vieles kleiner und weit weniger invasiv sind nahezu ohne Blutverlust. Die Menge an verlorenem Blut entspricht nur wenigen Esslöffeln. Bei einer großen Inzision hingegen ist der Blutverlust beträchtlich und kann unter Umständen eine Transfusion erforderlich machen.
Komplikationsrate
Bei der offenen Prostatektomie treten weitaus häufiger Komplikationen auf als bei der Roboter Prostatektomie. Weil bei der offenen Chirurgie mehr Gewebe freiliegt, ist die Infektionsrate wesentlich höher.
Weiterentwicklung der Operationsmethoden
Mit zunehmender Praxis wurden die Methoden der Roboter Chirurgie weiterentwickelt. Bei dem Verfahren, das Dr. Samadi anwendet, wird die endopelvische Faszie nicht mehr durchtrennt und der Blasenhals nicht weit, sondern eng begrenzt eingeschnitten.
Gleason Score
Für den Prostatakrebs wird ein Gleason Score auf der Grundlage eines mikroskopischen Befundes vergeben. Krebs mit einem hohen Gleason Score werden als aggressiver beurteilt.
Dauer der Operation
Die Operationsdauer wurde durch die Anwendung der Robotertechnologie erheblich reduziert. Dr. Samadi benötigt für die meisten Operationen anderthalb bis zwei Stunden.
Postoperativer Aufenthalt
Patienten einer Roboter Prostatektomie werden in nahezu 100 % der Fälle nach einem Tag aus dem Krankenhaus entlassen.
Zunahme der Roboter Chirurgie
Vor gerade einmal sechs (6) Jahren lag die Zahl der laparoskopischen Operationen über jener der Roboter Operationen. Heute werden nur noch wenige laparoskopische Operationen durchgeführt.
Positive Chirurgische Marge
Die positive chirurgische Marge gibt Auskunft über die fortschreitende Ausbreitung von Prostatakrebs. Je niedriger die positive Marge ist, umso unwahrscheinlicher ist eine Wiederkehr des Krebsgeschwürs. |
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