Laparoskopische Prostatektomie

Die Laparoskopische Prostatektomie

Eine Minimal Invasive Operationsmethode für Prostatakrebs

Was versteht man unter einer Laparoskopischen Prostatektomie?

Es handelt sich dabei um einen Minimal Invasiven chirurgischen Eingriff zur Behandlung von Prostatakrebs. Dafür müssen nur wenige schlüssellochgroße Einschnitte gemacht werden um die gesamte Prostata zu entfernen.

Was sind einige der Vorteile einer Laparoskopischen Prostatektomie?

  • Verkürzte Krankenhausaufenthalt
  • Wesentlich weniger Blutungen
  • Frühzeitiges Entfernen des Katheters
  • Verringerter Bedarf an Schmerzstillenden Mitteln nach der Operation
  • 10 bis 15-fache bildliche Vergrößerung
  • Aufnahme normaler körperlicher Aktivitäten nach ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff
  • Verbesserte kosmetische Ergebnisse

Wie verhält es sich mit der Laparoskopischen Operationsmethode im Vergleich zur Offenen Methode hinsichtlich der Heilungsrate von Krebs?

Im Grunde genommen sind die Ergenisse der Krebsbekämpfung für die laparoskopisch behandelten Patienten identisch mit jenen der Offenen Radikalen Prostatektomie. Diese Feststellung ist bestätigt durch führende Institutionen in den USA an denen diese Methode routinemäßig angewandt wird.

Wie lange dauert eine Laparoskopische Prostatektomie?

Man benötigt für gewöhnlich 2.5-3,5 Stunde. Jeder Fall ist unterschiedlich, abhängig von der Größe der Prostata und der unterschiedlichen Anatomie. Dies ist vergleichbar mit der durchschnittlichen Dauer einer Offenen Operation.

Wie lang dauert mein Krankenhausaufhalten nach einer Laparoskopischen Prostatektomie?

Bei der Offenen Operationsmethode wird derKatheter nach zwei bis drei Wochen entfernt. Dagegen wird bei der Laparoskopischen Prostatektomie der Katheter nach drei Tagen entfernt. Dies wird unter Mithilfe eines Röntgenstrahls vollzogen um den Status der Anastomosis zu kontrollieren.

Wie hoch ist der Blutverlust nache einer Laparoskopischen Prostatektomie?

Im Durchschnitt beträgt der Blutverlust bei der Laparoskopischen Prostatektomie etwa 150cc. Daher ist das Risiko einer Bluttransfusion extrem niedrig. Die Blutgefäße sind kollabiert  auf Grund des hohen abdominalen Drucks. Sie lassen sich gut kontrollieren bedingt durch eine hohe visuelle Vergrösserung mittels einer Kamera.

Werden die für die Sexualfunktion verantwortlichen Nerven während der Laparoskopischen Prostatektomie verschont?

Es wird jede Anstrengung unternommen, um diese Nerven zu schützen. Einer der Hauptvorteile der Laparoskopischen Prostatektomie ist die Möglichkeit, alle Nerven und Gefäße visuell zu vergrößern. Es ist deshalb sehr viel einfacher ,sie zu schonen. Die Wiederkehr der Potenz kann bis zu sechs Monaten dauern und in einigen Einzelfällen hat der Einsatz von Viagra dem Patienten wesentlich geholfen.

Werde ich nach der Laparoskopischen Prostatektomie inkontinent sein?

In den ersten Wochen ist es nötig ein schützendes Kissen zu tragen. Die Wiederkehr der Kontinenz geschieht rasch innerhalb weniger Wochen; über 95% der Patienten haben völlige Kontrolle über ihren Urinfluß. Gelegentlich sehe ich Patienten mit einer leichten stressbedingten  Harninkontinenz, die ich jedoch für gewöhnlich durch Kegal-Übungen beseitigen läßt.

Bin ich der geeignete Kandidat für eine Laparoskopische Prostatektomie?

Männer bei denen ein lokaler Prostatakrebs diagnostiziert wurde kommen für dieses Verfahren in Frage. Es ist aber in jedem Fall so, daß bei jedem Patienten, der Kandidat für die Offene Operationsmethode ist, sich ausgezeichnete Ergebnisse mit der Laparoskopischen Prostatektomie erzielen ließen.

Laparoskopische Prostatektomie
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Dr. David Samadi: