Fragen und Antworten

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Die Prostata ist eine walnussgroße Drüse, die sich oberhalb des Rektums befindet und an Blase und Urethra anliegt. Die Hauptfunktion der Prostata ist die Produktion einer Flüssigkeit, die den Samen während des männlichen Orgasmus transportiert.

Nach Schätzungen gibt es jährlich etwa 180 000 bis 200 000 neue diagnostizierte Fälle an Prostatakrebs. Prostatakrebs is die zweithäufigste Krebsform nach Lungenkrebs mit Todesfolge. Nahezu 40 000 Männer sterben an den Folgen von Prostatakrebs. Unkontrolliertes Wachstum und potentielle Ausbreitung von krankhaften Zellen sind typisch für den Prostatakrebs.
Was ist Prostatakrebs?

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Es gibt drei Operationsmethoden um die Prostatadrüse zu entfernen. Die folgenden sind für Patienten, bei denen der Prostatakrebs frühzeitig diagnostiziert wurde.

  • Roboter Radikale Prostatektomie
  • Laparoskopische Radikale Prostatektomie
  • Traditionelle Offene Radikale Prostatektomie

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Dieses Verfahren wird auch als Da Vinci Roboter Prostatektomie bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Minimal Invasiven Eingriff zur Entfernung der Prostata. Dabei werden die modernsten Weiterentwichlungen aus der Roboter- und Computertechnologie eingesetzt.

Es handelt sich um ein computergestütztes Minimal Invasives Chirurgisches System, das aus drei Komponenten besteht:

  • Die Konsole
  • Der bewegliche Insturmententisch
  • Das Inside Vision System

Die Konsole für den Chirurgen:

Die Konsole besteht aus einer Hauptsteuerungseinheit, die der Chirurg benutzt um den Instrumententisch und das EndoWrist Instrument zu bedienen. Die Bewegungen der Hand des Chirurgen werden weitergeleitet zum EndoWrist Instrument über die Konsole. Die Instrumente bewegen sich ausschließlich nur dann, wenn der Chirurg dies entscheidet zu tun. Der Chirurg kontrolliert die Instrumente und nicht der Roboter.

Inside Vision System: Diese Komponente liefert ein 3-D Bild vom Operationsfeld. Diese Darstellung ist wesentlich besser als die 2-D Darstellung der gewöhnlichen Laparoskopischen Operationsmethode. Daher  erlaubt das neue System ein wesentlich besseres Sichtfeld und besserer Tiefenwarhnehmung.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einer 10 bis 15-fachen Vergröserung durch die eingesetzte Kamera. Das Zusammenspiel beider Instrumente erlaubt dem Chirurgen die wichtigen Abschnitte während der Operation wesentlich genauer zu sehen. Dies ist besonders wichtig um die neurovaskularen Bündel, die für die Erektion verantwortlich sind zu verschonen. Ferner erlaubt sie die Urethra-Vesikale Anastomosis, die Visualisierung der Prostatakapsel und senkt die positive Spanne.

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Männer, die mit einem lokalisierbaren Prostatakrebs diagnostiziert wurden sind geeignet für diese Methode. Die meißten Patienten, die Kandidaten für eine Offene Chirurgie sind, würden ein hervorragendes Resultat durch diese Methode erhalten. Die Richtwerte für diese Operationsmethode sind sehr ähnllich denen des Offenen Verfahrens.

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Ganz und gar nicht: Der Roboter wird vollständig vom Arzt, Dr. Samadi, kontrolliert. Der Roboter gestattet dem Chirurgen auf sehr begrenztem Raum im Abdomen (Unterleib) zu operieren.

A:  

Das geschieht äuserst selten, nur einmal in drei Jahren. In diesem Fall war ich in der Lage den Fall abzuschließen ohne einen Einschnitt machen zu müssen und den Unterleib des Patienten zu öffnen. Es ist aus diesem Grund wichtig ERfahrungen im Umgang mit der Offenen, Laparoskopischen und Roboter-Assistierten Methode zu besitzen.

A:  

Der Katheter wird fünf Tage nach der Operation entfernt.

A:  

Es dauert typischerweise 2.5 bis 3 Stunden – abhängig von der Anatomie der Prostata und dem Körperhabitus.

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Die Laparoskopische Radikal Prostatektomie ist ein Minimal Invasiver chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Prostatakrebs. Man benötigt dafür einige wenige “schlüssellochgroße” Einschnitte um die gesamte Prostata zu entfernen.

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Die Radikale Retropubische Prostatektomie ist die chirurgische Entfernung der Prostata, Samenblaen und Samenleiter durch einen unteren Einschnitt im Unterleib. Der Einschnitt ist etwa 20 bis 25cm groß. Die Heilungsrate ist im Wesentlichen identisch mit der Heilungsrate der Laparoskopischen Radikalen Prostatektomie.

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  • Verkürzter Krankenhausaufenthalt (siehe Patientenbericht)
  • Wesentlich weniger Blutungen
  • Fühere Entfernung des Katheters
  • Geringerer Bedarf an Schmerzmitteln nach der Operation
  • 10- bis 15-fache visuelle Vergrößerung
  • Wiederaufnahme normaler körperlicher Aktivitäten innerhalb von zwei bis drei Wochen nach der Operation
  • Verbesserte kosmetische Ergebnisse

A:  

Die Ergebnisse in Bezug auf die Krebskontrolle bei Patienten die laparoskopisch behandelt wurden, sind im Wesentlichen identisch mit denen der  Patienten die sich der Offenen Radikalen Prostatektomie unterzogen haben.

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Der Eingriff dauert in der Regel 2.5 bis 3.5 Stunden. Jeder Fall ist unterschiedlich bedingt durch die Größe der Prostata und die unterschiedlich Anatomie. Diese Zeispanne ist vergleichbar mit jener der Offenen Operationsmethode.

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Die Mehrzahl meiner Patienten wird einen Tag nach der Operation entlassen. Dennoch wird der Zeitpunkt für eine Entlassung von Fall zu Fall entschieden. Mit der zweiten Nacht fühlen sich über 90% der Patienten in der Lage, nach Hause zu gehen.

A:  

Bei der Offenen Operationsmethode wird der Katheter nach zwei bis drei Wochen entfernt. Bei der Laparoskopischen Prostatektomie entferne ich den Katheter jedoch schon drei Tage nach der Operation. Dies wird in unserer Abteilung mit Unterstützung eines Röntgengerätes durchgefuuhrt um den Status der Anastomosis zu überwachen.

A:  

Im Durchschnitt beträgt der Blutverlust bei diesem Eingriff etwa 150 ml. Deshalb ist das Risiko einer Bluttransfusion besonders niedrig. Die Blutgefäße sind kollabiert bedingt durch den abdominalen Druck und werden überwacht durch die hohe visuelle Auflösung, der eingesetzten.

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Jede Anstrengung wird unternommen, diese Nerven zu verschonen. Einer der Hauptvorteile dieses Verfahrens ist die Vergrößerung der Nerven und Gefäße, was deren Verschonung erheblich erleichter. Die Wiedererlangung der Potenz kann bis zu sechs Monate benötigen. In einzelnen Fällen hat die Einnahme von Viagra dem Patienten geholfen.

A:  

In den ersten Wochen muß man ein schützendes Kissen tragen. Die Wiedererlangung der Kontinenz erfolgt rasch. 95% der Patienten haben innerhalb weniger Wochen wieder völlige Kontrolle über ihren Urinfluß. Gelegentlich habe ich Patienten mit einer leichten stressbedingten Urininkontinenz, die sich jedoch durch Kegal-Übungen beheben läßt.

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Dr. David Samadi: